Joggergrenze

25. April 2009

Kurze Zeit nach dem Leipziger Halbmarathon stand heute schon wieder ein Stadtranglistenlauf auf dem Programm. Der einzige 5000-er in der Wertung und auch der erste 5000-er meines Lebens überhaupt. Meine Überlegung war, dass so ein kurzer Wettkampf ideal ist, um endlich mal unter die Joggergrenze zu kommen. Leider plagten mich seit Mittwoch starke Schmerzen im Schienbein, die entgegen anders lautender Meldungen keine „Phantome“ waren. Der Start verzögerte sich durch das etwas chaotische Listensystem der Kampfrichter. Der Startschuss kam dann doch recht plötzlich und ich nutzte die Lücke vor mir, um auf Platz 4 vorzusprinten. Ich hatte ausgerechnet, dass jede Runde in 1:30 bis 1:40 zu laufen ist, um eine gute Endzeit zu erreichen, aber eine 1:21 nach der ersten Runde auf der Uhr – das konnte ja noch was werden. Die Rundenzeiten nahmen dann auch konstant ab und das schnelle Angehen rächte sich, wie die Kurve unten beweist. Die 12 1/2 Runden gingen dann aber doch recht schnell in 19:36 vorbei und das Primärziel war geschafft – ab heute bin ich kein Jogger mehr!

Bedanken möchte ich mich noch bei allen, die in der Südkurve für Stimmung sorgten – wer solche Freunde hat….